Machen wir uns nichts vor: Wir leben hier auf Rügen, in Mecklenburg-Vorpommern, in einem absoluten Paradies für Hunde. Strand, Wälder, weite Felder.
Eigentlich müssten Ihnen die Hundehalter die Bude einrennen. Urlauber mit Hund sind die treuesten Stammgäste überhaupt. Wenn es dem Fiffi gut geht, buchen Herrchen und Frauchen schon bei der Abreise direkt für das nächste Jahr. Und sie sind bereit, Aufpreise zu zahlen.
Aber wenn ich mir die Inserate auf den Buchungsportalen ansehe, möchte ich oft den Kopf auf die Tischplatte schlagen.
Was machen 95 % der Vermieter? Sie setzen tief unten im System, auf Seite drei der Ausstattungsmerkmale, einen winzigen, lieblosen Haken bei "Haustiere erlaubt". Das war’s. Im Beschreibungstext steht vielleicht noch ein strenges "Maximal ein Hund, 15 Euro extra pro Nacht, nicht aufs Sofa!".
Glauben Sie ernsthaft, das weckt Vorfreude?
Hundehalter sind emotional. Ihr Hund ist nicht einfach ein Gepäckstück, das man toleriert. Er ist ein Familienmitglied. Wenn Sie wollen, dass diese lukrative Zielgruppe bei Ihnen bucht und nicht beim Nachbarn, müssen Sie aufhören, Hunde nur zu "gestatten". Sie müssen sie visuell einladen.
Wenn Ihr Inserat keine hundefreundlichen Ferienwohnung Fotos hat, existieren Sie im Kopf des Hundehalters schlichtweg nicht als Option. Ein Haken im System löst kein "Mental Ownership" aus. Bilder tun das.
Wir müssen aufhören, Hunde als lästiges Risiko zu sehen, und anfangen, sie als das zu behandeln, was sie für Ihr Business sind: Ein massiver Rendite-Turbo. Der "Pfoten-Profit".







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